Etablierte Alternative

Tastaturlayout Workman

Workman ist ein alternatives Layout von 2010, das die Zeigefinger aus den mittleren Spalten heraushält und häufige Buchstaben auf die Tasten legt, die jeder Finger am bequemsten erreicht.

Entwickelt von
OJ Bucao
Jahr
2010
In Linux eingebaut
Fingerweg
−46 %
gegenüber QWERTY
Grundreihe
69 %
der Buchstaben, QWERTY 37 %

Die Layouts

Workman: häufige Buchstaben auf den Tasten, die jeder Finger am leichtesten erreicht, und fast nichts in den mittleren Spalten.

L kleiner FingerL RingfingerL MittelfingerL ZeigefingerR ZeigefingerR MittelfingerR RingfingerR kleiner FingerQ = Taste der Grundstellung

Workman wird auf jeder Tastatur mit der üblichen Fingerzuordnung des Zehnfingersystems getippt.

So schneidet Workman ab

Workman auf 23.331 englischen Wörtern getippt und mit QWERTY verglichen.

Fingerweg−46 %
Workman70,8 m
QWERTY130,0 m
Pro 1.000 Wörter. Weniger ist besser.
Grundreihe+32 Pp.
Workman69 %
QWERTY37 %
Buchstaben, die ohne Verlassen der Grundreihe getippt werden. Mehr ist besser.
Gleicher Finger−3,6 Pp.
Workman2,9 %
QWERTY6,5 %
Buchstabenpaare mit demselben Finger. Weniger ist besser.
Handwechsel−2 Pp.
Workman54 %
QWERTY55 %
Buchstabenpaare mit Wechsel der Hand. Mehr ist besser.

Geschichte

  1. 2010OJ Bucao, der an einer Überlastungsverletzung (RSI) leidet, veröffentlicht Workman im September. Er wollte die seitliche Drehung beheben, die Colemak beim häufigen Paar HE verlangt.
  2. MethodeEr bewertet jede Taste danach, wie viel Mühe sie den jeweiligen Finger kostet. Nach seiner Rechnung tragen die mittleren Spalten bei QWERTY 22 % des Tippens und bei Workman nur 6 %.
  3. HeuteLinux liefert Workman und seine Programmierer-Variante Workman-P mit.

Designziel: Seitliche Bewegungen der Zeigefinger verringern und die Tasten bevorzugen, die jeder Finger am leichtesten erreicht.

Vorteile

  • Die mittleren Spalten werden kaum genutzt, das erspart den Handgelenken seitliches Abknicken.
  • Z, X, C und V bleiben links in der unteren Reihe, für Tastenkombinationen mit einer Hand.
  • In Linux eingebaut, mit einer Variante für Programmierer.

Nachteile

  • C und V rücken je eine Taste nach rechts, das Muskelgedächtnis für Tastenkombinationen ändert sich also trotzdem.
  • Es wandern mehr Tasten als bei Colemak.
  • Nicht in Windows oder macOS eingebaut.

Workman im Vergleich

Gegenüber QWERTY und weiteren Layouts der Gruppe „Etablierte Alternativen“, sortiert nach Fingerweg pro 1.000 Wörter.

Alle 48 Layouts →
Workman im Vergleich mit QWERTY und ähnlichen Layouts
LayoutFingerwegvs. QWERTYGrundreiheGleicher FingerHandwechselLinke Hand
WorkmanDIESE SEITE70,8 m−46 %69 %2,9 %54 %52 %
Workman ProgrammerDIESE SEITE71,9 m−45 %69 %2,9 %54 %52 %
Colemak-DH72,6 m−44 %68 %1,4 %56 %46 %
Colemak73,3 m−44 %75 %1,4 %56 %46 %
Dvorak74,7 m−43 %72 %2,9 %67 %44 %
QWERTY130,0 m—37 %6,5 %55 %57 %
„Linke Hand“ ist der Anteil der Tastenanschläge mit der linken Hand.

Workman stammt von OJ Bucao und erschien im September 2010.

Weitere Layouts: Etablierte Alternativen

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Mit Workman übenWähl Workman in den Einstellungen, und Bildschirmtastatur und Hände zeigen dir, wo jede Taste liegt.