Landesstandard

Tastaturlayout QWERTZ

QWERTZ ist das Standard-Tastaturlayout in Deutschland, Österreich, der Schweiz und großen Teilen Mitteleuropas: QWERTY mit getauschtem Y und Z, dazu die Umlaute und ß auf eigenen Tasten.

Entwickelt von
Unbekannt
Deutsche Schreibmaschinen
Jahr
Schreibmaschinen
DIN 2137 seit 1976
Fingerweg
+2 %
gegenüber QWERTY
Grundreihe
37 %
der Buchstaben, QWERTY 37 %

Die Layouts

Deutsches QWERTZ: Y und Z getauscht, Ü, Ö, Ä und ß auf eigenen Tasten.

L kleiner FingerL RingfingerL MittelfingerL ZeigefingerR ZeigefingerR MittelfingerR RingfingerR kleiner FingerQ = Taste der Grundstellung

QWERTZ wird auf jeder Tastatur mit der üblichen Fingerzuordnung des Zehnfingersystems getippt; deutsche Tastaturen sind meist ISO-Tastaturen mit einer zusätzlichen Taste neben der linken Umschalttaste.

So schneidet QWERTZ ab

Deutsch (QWERTZ) auf 23.331 englischen Wörtern getippt und mit QWERTY verglichen.

Fingerweg+2 %
Deutsch (QWERTZ)132,8 m
QWERTY130,0 m
Pro 1.000 Wörter. Weniger ist besser.
GrundreiheGleich
Deutsch (QWERTZ)37 %
QWERTY37 %
Buchstaben, die ohne Verlassen der Grundreihe getippt werden. Mehr ist besser.
Gleicher Finger+0,3 Pp.
Deutsch (QWERTZ)6,8 %
QWERTY6,5 %
Buchstabenpaare mit demselben Finger. Weniger ist besser.
Handwechsel−1 Pp.
Deutsch (QWERTZ)55 %
QWERTY55 %
Buchstabenpaare mit Wechsel der Hand. Mehr ist besser.

Geschichte

  1. UrsprungDas Z wandert in die obere Reihe: Im Deutschen ist es viel häufiger als Y, folgt oft auf T und liegt für das häufige Wort „zu“ direkt neben dem U.
  2. 1976Deutschland veröffentlicht die erste Ausgabe seiner Tastaturnorm, DIN 2137.
  3. 2018DIN 2137 ergänzt das Layout E1, das alle Sprachen der Europäischen Union mit lateinischer Schrift abdeckt.
  4. HeuteÖsterreich, die Schweiz, Tschechien, Ungarn und weitere Länder nutzen nationale QWERTZ-Varianten.

Designziel: QWERTY für das Deutsche angepasst: Ä, Ö, Ü und ß auf eigenen Tasten und das Z dort, wo deutsche Tippende es brauchen.

Vorteile

  • Das einheimische Layout in ganz Mitteleuropa, in jedes Betriebssystem eingebaut.
  • Umlaute und ß sind ein einziger Tastenanschlag.
  • Offiziell genormt und als DIN 2137 weiter gepflegt.

Nachteile

  • Rückgängig (Strg+Z) rutscht in die Mitte der oberen Reihe.
  • Zeichen fürs Programmieren wie { } [ ] \ und @ brauchen die AltGr-Taste.
  • Die nationalen QWERTZ-Fassungen unterscheiden sich, das Muskelgedächtnis lässt sich also nicht von Land zu Land mitnehmen.

QWERTZ im Vergleich

Gegenüber QWERTY und weiteren Layouts der Gruppe „Landesstandards“, sortiert nach Fingerweg pro 1.000 Wörter.

Alle 48 Layouts →
QWERTZ im Vergleich mit QWERTY und ähnlichen Layouts
LayoutFingerwegvs. QWERTYGrundreiheGleicher FingerHandwechselLinke Hand
QZERTY128,0 m−2 %39 %7,1 %55 %57 %
QWERTY130,0 m—37 %6,5 %55 %57 %
SchweizerdeutschDIESE SEITE131,7 m+1 %37 %6,8 %55 %59 %
Französisch (Schweiz)DIESE SEITE131,7 m+1 %37 %6,8 %55 %59 %
Polnisch (214)DIESE SEITE131,9 m+1 %37 %6,8 %55 %59 %
Deutsch (QWERTZ)DIESE SEITE132,8 m+2 %37 %6,8 %55 %59 %
AZERTY144,6 m+11 %30 %7,4 %55 %58 %
„Linke Hand“ ist der Anteil der Tastenanschläge mit der linken Hand.

QWERTZ hat keinen bekannten Urheber. Es stammt von deutschen Schreibmaschinen und wurde in Deutschland als DIN 2137 genormt, erstmals veröffentlicht 1976.

Weitere Layouts: Landesstandards

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Mit Deutsch (QWERTZ) übenWähl Deutsch (QWERTZ) in den Einstellungen, und Bildschirmtastatur und Hände zeigen dir, wo jede Taste liegt.